Eine junge und eine alte Frau sitzen im Gespräch auf einer Bank

Was deine Mutter dir über Geld mitgibt

und was du heute daraus machst.

Manche Sätze über Geld haben wir nie bewusst gelernt. Wir haben sie gehört, gesehen, gespürt. Einer davon heißt: „Reiche Menschen sind schlechte Menschen.“

Ein Gespräch auf einer Bank

„Warum fühlt es sich falsch an, mehr Geld zu wollen? Ich arbeite viel. Ich bin gut in dem, was ich tue.“

„Was hat deine Mutter über Menschen mit Geld gesagt?“

„Dass Reiche schlechte Menschen sind.“

„Dann weißt du, warum. Wer will schon eine von denen werden?“

Aus meiner Reihe von Gesprächen zwischen einer Frau von heute und einer alten Frau, die schon vieles gesehen hat.

Wie ein Blitz

Vor einiger Zeit bin ich an die Orte meiner Familie gefahren. Ich habe die letzte Überlebende getroffen, eine angeheiratete Tante. Sie hat mir viel erzählt. Von Betrug, von Leid, von einer Schwere, über die bei uns nie jemand gesprochen hat.

Meine Urgroßmutter war die Frau eines reichen Mannes. Meine Großmutter hatte den Satz: „Reiche Menschen sind schlechte Menschen.“ Meine Mutter hat ihn übernommen, aus Loyalität zu ihrer Mutter. Und ich habe ihn mitgenommen, ohne es zu merken.

Dann hat es mich getroffen wie ein Blitz. Was die Frauen damals erlebt haben, ist nicht vorbei. Es arbeitet weiter, bis heute.

Der Satz hat sie damals geschützt. Jede hat ihn weitergegeben, um die nächste zu schützen, nach bestem Wissen und Gewissen. Ich achte ihren Weg. Und ich gehe meinen.

Seitdem sehe ich diesen Satz überall. Bei Frauen, die wunderbare Arbeit machen und kaum sagen können, was sie kostet. Bei Frauen, die Geld schnell wieder weggeben, sobald einmal mehr da ist. Die wenigsten ahnen, dass dahinter der Satz ihrer Mutter steht.

Gabriele

Kartenset & Workbook · 7 Tage

Für die Sekunde an der Kasse

Du gibst Rabatt, bevor jemand fragt. Du legst den Pullover zurück, obwohl das Geld da ist. Du weißt längst, woher das kommt, und trotzdem passiert es wieder. Weil es in einer Sekunde passiert, nicht im Kopf.

Mit dem Kartenset „Ich achte deinen Weg ... und gehe meinen“ übst du sieben Tage lang genau diese Sekunde: jeden Morgen drei Karten, eine 90-Sekunden-Routine für den Moment selbst und ein Workbook für jeden Abend. Ohne Affirmationen. Ohne dich gegen deine Mutter zu stellen.

49 €

Mehr zum Kartenset
Drei Karten aus dem Kartenset „Ich achte deinen Weg ... und gehe meinen“

Finde dich

In jeder Geschichte wartet ein Teil von dir.

Das Buch

Zwölf Kurzgeschichten über Mut, Wandlung und innere Freiheit.

Zum Buch

Podcast

Gedanken, Gespräche und Impulse rund um die Themen hinter den Geschichten.

Zum Podcast

Journal

Nicht jede Antwort findet sich im Außen. Manche warten auf einer leeren Seite.

Zum Journal
Gabriele Michel

Warum mich dieses Thema bewegt

Seit über zwanzig Jahren begleite ich Menschen in eigener Praxis. Immer wieder erlebe ich Frauen, die viel geben, viel können und trotzdem nur schwer zu ihrem eigenen Geld kommen.

Ich arbeite mit Geschichten, Aufstellungen und im Gespräch, weil so sichtbar werden darf, was oft im Verborgenen wirkt.